Nicht Krankheit sondern Strafe, dieses Skelett enthüllt grausame Praktiken im byzantinischen Jerusalem

dieses skelett aus dem byzantinischen jerusalem enthüllt grausame strafen, die damals fälschlicherweise als krankheiten interpretiert wurden. entdecken sie die dunklen praktiken der vergangenheit.

Ein bemerkenswerter archäologischer Fund nahe Jerusalem gibt Aufschluss über das Leben und die spirituellen Praktiken byzantinischer Nonnen zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert n. Chr. In einem Kloster, rund drei Kilometer nordwestlich der Altstadt, stießen die Forschenden auf das Skelett einer Nonne, deren Körper mit schweren Eisenringen gefesselt war. Dieser Fund gilt als der erste physische Beweis extremster Askese nicht nur unter Mönchen, sondern auch unter Frauen, die in dieser religiösen Gemeinschaft lebten. Die Ringe, die um ihre Arme, Beine und ihren Hals angelegt waren, dienen nicht nur als Hinweis auf die religiöse Hingabe, sondern werfen auch ein erschreckendes Licht auf die Praktiken, die damals als notwendige Strafe für die Seele angesehen wurden.

Das Skelett: Eine grausame Strafe oder freiwillige Selbstgeißelung?

Die Eisenringe, mit denen die Nonne belegt war, wurden von den Forschenden nicht als Foltermethode interpretiert, sondern als Ausdruck freiwilliger Selbstgeißelung im Streben nach spiritueller Erhöhung. Es war weit verbreitet, dass Geistliche glaubten, durch Verzicht auf körperliche Annehmlichkeiten und selbst auferlegte Schmerzen ihre Seelen in höhere spirituelle Sphären zu heben. Diese Praktiken umfassten nicht nur das Tragen schwerer Ringe, sondern auch andere Formen der Körperstrafe, die im Mittelalter unter religiösen Gemeinschaften alltäglich waren.

Gründe für extreme Askese in Byzanz

In der byzantinischen Gesellschaft war die Askese ein Mittel, um sich dem Göttlichen zu nähern. Der Verzicht auf Genuss und die Selbstdisziplin wurden als Wege angesehen, um den eigenen Glauben zu vertiefen. Einblicke in die Denkweise dieser Zeit offenbaren, dass das Leiden, sei es körperlich oder geistig, als eine Art von Buße für die Sünden verstanden wurde. Die Praktiken der Selbstkasteiung reichten von langem Fasten bis zu extremen Formen des Schlafentzugs und der Isolation.

Praktiken der Selbstkasteiung in religiösen Gemeinschaften

  • Fasten: Lange Zeiten ohne Nahrung waren üblich, um körperliche Bedürfnisse zu minimieren.
  • Schlafentzug: Wenig Schlaf galt als Möglichkeit, sich auf das Geistliche zu konzentrieren.
  • Isolation: Enge Räume oder Einsamkeit waren gängige Methoden, um weltliche Ablenkungen zu vermeiden.
  • Körperliche Züchtigung: Selbst auferlegte Schmerzen sollten inneren Frieden und spirituelle Erleuchtung bringen.

Diese Praktiken spiegeln nicht nur den Glauben wider, sondern auch den sozialen Druck, dem die Mitglieder dieser Gemeinschaften ausgesetzt waren. Es war eine Zeit, in der körperliche Strafe und Askese vorherrschend waren und eine tiefgreifende Beziehung zu Gott hergestellt werden sollte.

Der Fund und seine Bedeutung für die Archäologie

Die Entdeckung des Skeletts bringt neue Erkenntnisse über die Praktiken von Nonnen im Byzantinischen Reich. Die Differenzierung zwischen den physikalischen Beweisen der Askese und den spirituellen Überzeugungen ermöglicht es Archäologen, ein klareres Bild vom täglichen Leben in diesen Klöstern zu zeichnen. Der Fund untermauert, dass solche extremen Praktiken nicht nur unter Mönchen, sondern auch unter nonnen verbreitet waren, und regt zu weiteren Forschungen an.

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